Gemeindedienste

Gemeindedienste

Unter der Überschrift Gemeindedienste finden sich die Bereiche Kur und Erholung, die Gemeindesozialarbeit und das Freiwilligenzentrum.

Im Gegensatz zur beruflich geprägten verbandlichen Caritasarbeit wird die sozial-caritative Arbeit der Pfarrgemeinde überwiegend durch ehrenamtliche oder freiwillige Mitarbeiter geleistet. Die Unterstützung dieses Engagements der Pfarrgemeinden ist Auftrag aller örtlicher Caritasverbände. Sie ist uns ein besonderes Anliegen. Wir sind uns bewusst, dass jegliche Caritasarbeit aus den Pfarrgemeinden kommt und dort ihren Ursprung, ihre Wurzeln hat.

Die Ziele des Fachdienstes Gemeindesozialarbeit sind erreicht, wenn
  • soziale Lebensbedingungen von Menschen in ihren Lebensräumen verbessert sind;
  • die Pfarrgemeinden in ihrem diakonischen Auftrag gestärkt sind;
  • verdeckte Not öffentlich gemacht ist und Betroffene zum eigenständigen und sozialen Handeln aktiviert sind;
  • berufliche und Ehrenamtliche ergänzend zusammenarbeiten;
  • dienste und Einrichtungen der verbandlichen Caritas gemeindebezogen und solidaritätsstiftend arbeiten.

Neben dem im kirchlichen Bereich traditionellen Zugang zum ehrenamtlichen und freiwilligen Engagement haben sich neue, von Kirche oder Pfarrgemeinde losgelöste Zugangswege zu ehrenamtlichem und freiwilligem Engagement entwickelt.

Dieser Entwicklung hat sich auch unser Caritasverband nicht verschlossen und im Jahre 1998 als Projekt aus der Gemeindesozialarbeit heraus ein Freiwilligenzentrum entwickelt, da eben neben den erwähnten traditionellen Zugangswegen auch neue Wege für Menschen eröffnet, die bereit sind, Teile ihrer Zeit ehrenamtlich oder freiwillig zur Verfügung zu stellen.

Inzwischen ist aus dem Projekt der Gemeindesozialarbeit das Selbsthilfe- und Freiwilligen-Zentrum (SFZ) im Kreis Heinsberg in Trägerschaft aller Wohlfahrtsverbände im Kreisgebiet geworden.


Sonne, Strand und Meer. Ein Bild das gefällt, da sich Jeder und Jede gut vorstellen kann. Es klingt nach Urlaub. Aber im Zusammenhang mit einer Mütterkur oder einer Mutter-Kind-Kur kommen noch wesentlich andere Aspekte hinzu, die schnell deutlich machen, dass es um etwas anderes geht als „Urlaub machen“.

Wenn der Alltag über den Kopf wächst, das eigene Leben aus den Fugen zu geraten droht, die Versorgung der Kinder und ihre Erziehung nicht mehr geschafft wird, der Haushalt nicht mehr organisiert werden kann, die Partnerschaftsprobleme krank machen, ....., oder einfach alles zusammenkommt! Kurmaßnahmen sind Maßnahmen der medizinischen Rehabiltation. Und Rehabilitation hat immer was damit zu tun, im Anschluss daran besser klar zu kommen. Mit sich, den Kindern, dem Partner, dem Alltag schlechthin.

Eine Kurmaßnahme ist ein massiver Einschnitt in den Alltagstrott. Er unterbricht diesen Trott, um mit gezielten Behandlungsmethoden und Therapien zu heilen, zu lindern, neue Wege und Möglichkeiten anzubieten und zu eröffnen.

Müttern dies zu ermöglichen, ihren gesetzlichen Anspruch geltend zu machen und durchzusetzen ist Aufgabe unserer Kurberatungs- und Vermittlungsstelle für Mütter.